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Israelischer Angriff auf Palästinenser-Basis im Libanon

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Israelische Drohne über Beirut abgestürzt
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Ein Journalist macht Fotos von den Schäden in einem Medienbüro der Hisbollah-Miliz, wo eine israelische Drohne abgestürzt ist. Foto: Bilal Hussein/AP Foto: dpa

Beirut (dpa) - Einen Tag nach mysteriösen Drohnenabstürzen in Beirut hat Israel nach Angaben aus dem Libanon im Osten des Landes eine pro-iranische Palästinensergruppe bombardiert.


Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete am Montag drei »feindliche Angriffe« auf eine Basis der Volksfront für die Befreiung Palästinas - Generalkommando (PFLP-GC) im Ort Kusaja nahe der Grenze zu Syrien.

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Eine Quelle aus palästinensischen Kreisen, die ungenannt bleiben wollte, bestätigte den Angriff. Es habe keine Opfer gegeben. Wie üblich in solchen Fällen kommentierte Israels Armee die Angaben nicht.

Bei der PFLP-GC handelt es sich um eine palästinensische Gruppe mit engen Verbindungen zur libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah und zum ebenfalls schiitischen Iran, die Israel als Erzfeind betrachten. Einige ihrer Kämpfer sind im syrischen Bürgerkrieg gemeinsam mit der Hisbollah in den Reihen der Regierungskräfte im Einsatz.

Am Sonntag war im Süden der Hauptstadt Beirut nahe dem Medienbüro der Hisbollah eine israelische Drohne abgestürzt, wie ein Hisbollah-Sprecher erklärte. Eine zweite Drohne sei im selben Gebiet in der Luft explodiert. Zudem kamen bei einem israelischen Angriff in Syrien mindestens zwei Kämpfer der Miliz ums Leben. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah drohte Israel danach mit Vergeltung.

Die israelische Armee greift immer wieder Ziele im benachbarten Bürgerkriegsland Syrien an. Sie will mit den Bombardierungen verhindern, dass der Iran seine militärische Infrastruktur ausbaut.