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Innenminister: Über 100 Rechtsextremisten im Untergrund

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Berlin (dpa) - In Deutschland leben noch mehr als 100 zur Fahndung ausgeschriebene Rechtsextremisten im Untergrund - auch nach der Enttarnung der Neonazi-Terrorgruppe NSU. Das Bundeskriminalamt gehe mit Stand von Mitte September von 110 mit Haftbefehl gesuchten Rechtsextremisten aus, sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich der «Welt am Sonntag». Die Zahl könne sich allerdings bis heute verändert haben. Friedrich geht nicht davon aus, dass es Nachahmer der rechten Terrorgruppe gibt, die wahllos Leute erschießen.

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