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Höhlenjungen nach gefährlicher Rettung in Thailand wohlauf

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Im Krankenhaus
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Die thailändische Polizei präsentiert bei einer Pressekonferenz in Mae Sai Bilder der geretteten Jungen im Krankenhaus. Foto: AP Foto: dpa
Rettungstaucher
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Die letzten vier Rettungstaucher nach dem Verlassen der Höhle. Foto: Royal Thai Navy/AP Foto: dpa
Krankenwagen
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Das Happy End grenzt für viele an ein Wunder. Auch Experten hatten es kaum für möglich gehalten, das Team des Fußballvereins «Wildschweine» aus dem Zufluchtsort in vier Kilometern Tiefe durch die überflutete Höhle sicher nach draußen zu bringen. Foto: Vincent Thian/AP Foto: dpa
Höhlendrama beendet
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Die letzten geretteten Jungen samt ihrem Trainer werden zu einem Helikopter gebracht. Spezailtaucher haben nun auch die letzten Verbliebenen aus der gefluteten Höhle gerettet. Foto: Vincent Thian/AP Foto: dpa
Behandlung
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Rettungskräfte sorgen sich um einen der Jungen. Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn versicherte am Montagabend, alle bislang Geretteten seien «sicher und gesund». Das Drama dauert bereits seit dem 23. Juni. Foto: Chiang Rai Public Relations Office/AP Foto: dpa
Retter in Thailand
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Aus dem Inneren der Höhle: Ein Mitglied des thailändischen Rettungsteam geht in die teilweise geflutetet Höhle hinein. Foto: Royal Thai Navy Foto: dpa
Retungshubschrauber
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In der Nähe der Höhle stehen Hubschrauber, um die geretteten Kinder ins Krankenhaus zu bringen. Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa Foto: dpa
Gruppe von Jugendfußballern
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Viele haben schon nicht mehr daran geglaubt. Rund um die Welt hoffen viele jetzt darauf, dass das Höhlendrama in Thailand für alle Eingeschlossenen glücklich zu Ende geht. Hier ein Foto der eingeschlossenen Fußballmannschaft. Foto: Thai Navy Seals/XinHua Foto: dpa
Höhlendrama Thailand
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Jesada Chokdumrongsuk (M), stellvertretender Leiter des Gesundheitsministeriums, spricht während einer Pressekonferenz in einem Krankenhaus. Foto: Vincent Thian/AP Foto: dpa

Das Schicksal der aus einer Höhle in Thailand geretteten jungen Fußballspieler und ihres Trainers bewegt die Welt. Noch kümmern sich Ärzte um das Team. Immer klarer wird unterdessen: Die Sache war wohl noch brenzliger als gedacht.


Chiang Rai (dpa) - Die aus einer Höhle im Norden Thailands geretteten jungen Fußballspieler und ihr Trainer haben die lange Zeit unter der Erde nach Aussagen ihrer Ärzte gut überstanden. Sie müssen allerdings zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

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Am Mittwoch veröffentlichte die Regierung erste Bilder aus der Klinik. Die letzten der Jungen waren am Dienstagabend wohlbehalten aus der Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non rund 1000 Kilometer nördlich von Bangkok befreit worden. Das Jugend-Fußballteam war dort am 23. Juni von Wassermassen überrascht worden. Erst nach neun Tagen wurden die Jungen und ihr Trainer von Höhlentauchern entdeckt. Die Rettung entwickelte sich zu einem Kampf gegen Wetter und Zeit. In Südostasien ist gerade Monsun-Saison mit heftigen Regenfällen.

Bei einer Pressekonferenz zum Abschluss der Rettungsarbeiten sagte Missionsleiter Narongsak Osoattanakorn, es sei extrem wichtig gewesen, die Jungen rasch aus der Höhle zu holen, da mehr Regen erwartet worden sei. Außerdem sei der Sauerstoffmangel eine große Gefahr gewesen. Der Sauerstoffgehalt in der Atemluft war von 21 Prozent auf 15 Prozent abgesunken. »Was wir zuvor nicht gesagt haben: Wenn das auf 12 Prozent abgesunken wäre, hätte die Gruppe einen Schock erleiden und ins Koma fallen können.«

Für die Rettung war es erforderlich, große Mengen Wasser aus der Höhle zu pumpen, um den Wasserspiegel zu senken. Die britische Zeitung »The Guardian« berichtete am Mittwoch unter Berufung auf drei beteiligte australische Taucher, dass am Dienstagabend die wichtigste Pumpe versagte - woraufhin der Pegel rasch stieg. Zu dem Zeitpunkt seien Taucher und Rettungsarbeiter noch mit dem Einsammeln von Gerät beschäftigt gewesen. Die verbliebenen 100 Arbeiter in der Höhle seien in wilder Flucht zum Ausgang gerannt, berichtete das Blatt.

Die Behörden veröffentlichen erste Bilder der Jungen aus dem Krankenhaus in Chiang Rai. Darauf sind mehrere der Jungen in ihren Klinikbetten zu sehen. Sie alle tragen Gesichtsmasken, mehrere Krankenhausmitarbeiter sind bei ihnen. Amtsarzt Thongchai Lertvilairattanapong lobte zuvor bei einer Pressekonferenz den »sehr guten mentalen Zustand« der Jungs und ihres Trainers. »Das ist wahrscheinlich deshalb so, weil sie die ganze Zeit gemeinsam als ein Team verbrachten, wo einer dem anderen hilft.«

Thongchai fuhr fort: »Alle von ihnen sind bei guter körperlicher Gesundheit, ohne irgendein Fieber oder schwere Infektionen. Nur drei von ihnen haben leichte Lungenentzündungen.« Die ganze Gruppe - zwölf Jungen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer - würden bis zu eine Woche im Krankenhaus bleiben, um ihre weitere Behandlung sicherzustellen.

Deshalb können die Nachwuchsfußballer auch nicht zum WM-Finale am Sonntag in Moskau reisen, zu dem sie Fifa-Präsident Gianni Infantino eingeladen hatte. Die Ärzte versicherten aber, dass sie das Spiel im Fernsehen sehen könnten.

Einer der Spieler, die am Sonntag im Luschniki-Stadion um den Weltpokal kämpfen werden, übermittelte bereits Grüße von Russland nach Thailand: Frankreichs Mittelfeld-Star Paul Pogba twitterte, dass er den 1:0-Halbfinalsieg seiner Mannschaft gegen Belgien den geretteten Jugendlichen widme. »Dieser Sieg geht an die Helden des Tages - gut gemacht Jungs, ihr seid so stark.«

Experten hatten es kaum für möglich gehalten, das Team aus seinem Zufluchtsort in vier Kilometern Entfernung durch die großteils überflutete Höhle sicher nach draußen zu bringen. Der Weg zurück an die Erdoberfläche dauerte jeweils mehrere Stunden. Keiner der Fußballer hatte Erfahrung im Tauchen, weshalb sie von Profis ins Schlepptau genommen wurden.

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Bericht "Guardian"

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