Höchste Corona-Inzidenz in Bayern bei Teenagern

Klaus Holetschek (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz
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Klaus Holetschek (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Die 15- bis 19-Jährigen sind inzwischen die am stärksten von Corona-Neuinfektionen betroffene Altersgruppe in Bayern. Das sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in dieser Altersgruppe liege derzeit bei 321,3, bei den 10 bis 14-Jährigen noch immer bei 242. Insgesamt liegt der Durchschnitt in Bayern derzeit bei 185.


Holetschek machte deutlich, dass bisher in Bayern 3,6 Millionen Impfstoff-Dosen gegen das Corona-Virus verabreicht worden seien. Das bedeute eine Impfquote von über 20 Prozent bei den Erstimpfungen. In mehr als der Hälfte der Impfzentren werde bereits die Priorisierungsstufe 3 geimpft. Dazu gehörten nun auch alle Lehrerinnen und Lehrer.

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Holetschek erwartet für die Monate Mai und Juni »richtig viel« Impfstoff für Bayern. Dann könnten von Ende April an auch Modellprojekte zur Entpriorisierung gestartet werden. Anfang Juni sollen Impfungen bei Betriebsärzten - also ohne Priorisierung - in die Regelversorgung übernommen werden. Schrittweise müsse man auch über Erleichterungen für Geimpfte nachdenken, etwa über die Gleichstellung von zwei Mal Geimpften mit negativ Getesteten.

© dpa-infocom, dpa:210420-99-275878/2

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