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Hitze verabschiedet sich mit Gewittern und Hagel

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Gewitterblitze
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Vielerorts findet die extreme Hitze mit heftigen Gewittern ein vorläufiges Ende. Florian Gaertner Foto: Florian Gaertner Foto: dpa
Sonnenblumen
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Die Sonnenblumen können ein wenig Regen gut gebrauchen. Foto: Patrick Pleul Foto: dpa
Ausflügler in der Abenddämmerung
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Ausflügler genießen auf der Alten Mainbrücke in Würzburg die sehr milden Abendtemperaturen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand Foto: dpa
Abkühlung im See
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Mit einer Luftmatratze auf dem See lässt sich die Sommerhitze gut aushalten. Foto: Daniel Reinhardt Foto: dpa
Elefant nimmt ein Bad
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Dieser Elefant sucht im Wasserbecken ein wenig Abkühlung. Foto: Waltraud Grubitzsch Foto: dpa
Schafe unter Bank
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Zwei Schafe haben ein schattiges Plätzchen unter einer Bank gefunden. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa
Auch Tiere suchen Abkühlung
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Ein Schimpanse im Zoo lässt sich gefrorene Früchte am Stiel schmecken. Foto: Alessandro della Bella Foto: dpa
Gewitter über Brandenburg
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Gewitterwolken ziehen hier über Brandenburg. Foto: Patrick Pleul Foto: dpa

Berlin (dpa) - Erst Hitze, dann Hagelkörner: Die Temperaturen kletterten zu Wochenbeginn zunächst wieder nach oben, doch laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wird es in den kommenden Tagen deutlich kühler. Ab Dienstag kann es in ganz Deutschland Sturm, Hagel und Starkregen geben.


Bereits am Wochenende wüteten vielerorts Unwetter. Besonders erwischte es den Süden und den Osten. Und wieder kam es zu tragischen Badeunfällen.

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STURM: Bei schweren Unwettern blockierten umgestürzte Bäume Straßen und Bahnstrecken in Teilen Bayerns. In Neu-Ulm stürzte laut Polizei bei einer Veranstaltung eines Hundesportvereins ein Zelt ein - ein Mensch wurde verletzt. In Regensburg deckte ein Sturm die Blechdächer mehrerer Rohbauten ab. Auch in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Baden-Württemberg stürzten am Sonntag Bäume und Äste auf Straßen und geparkte Autos.

ZELTEN: 2500 Pfadfinder und ihre Besucher mussten sich am Sonntag im baden-württembergischen Sigmaringen in eine Bundeswehrkaserne retten - Sturmböen hatten ihrem Zeltlager arg zugesetzt. 38 Menschen wurden medizinisch versorgt, 10 kamen sogar ins Krankenhaus. Im Landkreis Biberach mussten Rettungskräfte laut Polizei am Sonntag 70 Kinder und ihre Betreuer aus einem Zeltlager in Sicherheit bringen. Auf einem Campingplatz im brandenburgischen Lübbenau schlug am Sonntag der Blitz ein - mehr als 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 15 Jahren wurden nach Polizeiangaben zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht - verletzt wurde niemand.

STARKREGEN: Ein Wolkenbruch überflutete in der Nacht zum Montag in Berlin Straßen und setzte Keller unter Wasser, darunter eine Tiefgarage. In Brandenburg wurden nach Polizeiangaben Straßen überschwemmt. Starke Regenfälle mit Hagel überfluteten am Sonntag die Autobahn 4 bei Jena in Thüringen. Die Chemnitzer Polizei musste am Sonntag Dutzende Male wegen des Wetters ausrücken. Keller liefen voll, zahlreiche Gullideckel wurden vom Wasser nach oben gedrückt.

BADEUNFÄLLE: Ein Zwölfjähriger ertrank am Sonntag im Rhein bei Köln. Er sei im Bereich des Fährhafens in einen Strudel geraten und unter Wasser gezogen worden, teilte die Feuerwehr mit. Ein 18-Jähriger schwebte am Montag laut Polizei noch in Lebensgefahr, nachdem er in einem Hamburger See am Sonntag untergegangen war. Eine Schwimmerin ist am Sonntag in einem Badesee in Österreich von der Schiffsschraube eines Linienschiffes getötet worden. Die 65-Jährige wurde im Millstätter See in Kärnten unter das Heck des Schiffes gezogen, als es gerade vom Ufer ablegte, berichtete die Nachrichtenagentur APA.

AUSLAND: Schwere Sommergewitter verursachten in Tschechien große Schäden. Mehr als 10 000 Haushalte waren nach Angaben des Energieversorgers CEZ am Montagvormittag noch immer ohne Strom. Bei einem Ligaspiel in Brünn (Brno) stürzte am Sonntag ein Ast in den Tribünenbereich - vier Fußballfans mussten mit schweren Kopfverletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. In großen Teilen der Slowakei hielten schwere Stürme in der Nacht auf Montag die Feuerwehren auf Trab und machten mehr als hundert Einsätze notwendig. Zahlreiche Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert und mehrere Stromleitungen unterbrochen.