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Hessen muss Gäfgen Entschädigung wegen Folterdrohung zahlen

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Frankfurt/Main (dpa) - Das Land Hessen muss dem Kindsmörder Magnus Gäfgen wegen der Folterdrohung im Polizeiverhör endgültig eine Entschädigung von 3000 Euro zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt in zweiter Instanz entschieden. Es wies damit die Berufung des Landes gegen ein früheres Urteil des Landgerichts Frankfurt ab. Die Polizei hatte Gäfgen im Verhör Folter angedroht, um das Versteck des entführten Jungen zu erfahren. Gäfgen war 2003 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richter stellten zudem die Schwere der Schuld fest.

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