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Griechen heben Milliardensummen von ihren Konten ab

Athen (dpa) – Die Griechen heben aufgrund der unsicheren Finanzlage weiter große Mengen an Geld von ihren Bankkonten ab. Wie die Athener Zentralbank mitteilte, gingen die Einlagen der privaten Haushalte und Unternehmen bei griechischen Geldinstituten allein im April dieses Jahres um 4,9 Milliarden auf 133,6 Milliarden Euro zurück. Damit sanken die privaten Bankguthaben auf den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Der Trend dürfte sich auch im Mai fortgesetzt haben. Inzwischen liege der Wert unter 130 Milliarden Euro, berichtete die Zeitung «Kathimerini».

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