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Gorbatschow stellt Memoiren vor: »Russland braucht Sozialdemokratie«

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Berlin (dpa) - Der frühere sowjetische Präsident Michail Gorbatschow hat sich besorgt über die Lage in Russland gezeigt. Auch wenn dort immer mehr Menschen Vergangenheit und Gegenwart kritisch hinterfragten - »die Gefahr von Nomenklatura und Bürokratie ist nicht gebannt«, sagte Gorbatschow in Berlin bei der Vorstellung seiner Memoiren. »Das heißt, der Kampf ist noch nicht zu Ende«, sagte er. Im Berliner Ensemble stellte der 82-Jährige seine Autobiografie »Alles zu seiner Zeit. Mein Leben« vor. An der Weltpremiere nahmen auch Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Egon Bahr teil.

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