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Geschäftsmann wehrt sich erfolgreich gegen Sanktionen der Schweiz

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Straßburg (dpa) - Europaratsstaaten werden Sanktionen gegen Einzelpersonen, die auf UN-Terrorlisten stehen, in Zukunft genau prüfen müssen. Das ergibt sich aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg. Das Gericht rügte die Schweizer Justiz wegen «allzu strenger» Sanktionen gegen einen italienisch-ägyptischen Geschäftsmann nach dessen Eintrag in eine UN-Terrorliste. Der Kläger stand wegen mutmaßlicher Finanzierung von Terrororganisationen bis 2009 fast acht Jahre lang auf der UN-Terrorliste. In der Schweiz durfte er deswegen nicht frei reisen.

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