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Gericht erklärt Pokergewinne für steuerpflichtig

Köln (dpa) - Ein erfolgreicher Pokerspieler muss seine Gewinne nach einem Gerichtsurteil versteuern. Die Gelder seien als gewerbliche Einkünfte zu betrachten, entschied das Finanzgericht Köln. «Wie heißt es so schön: Das Glück ist mit den Tüchtigen», sagte die Vorsitzende Richterin. In dem Fall hatte der Pokerspieler Eddy Scharf gegen Steuerforderungen des Finanzamts geklagt. Er argumentierte, dass Poker ein Glücksspiel sei; Gewinne aus Glücksspielen sind steuerfrei. Das Gericht ließ Revision zum Bundesfinanzhof in München zu.

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