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Gauland: Ausweisung russischer Diplomaten gegen deutsche Interessen

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Alexander Gauland
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Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland gehörte zu den ersten europäischen Politikern, die Wladimir Putin mit warmen Worten zu seiner Wiederwahl gratulierten. Foto: Soeren Stache Foto: dpa

Der Vorsitzende der AfD im Bundestag, Alexander Gauland, hat die Ausweisung russischer Diplomaten als schädlich für die deutschen Interessen kritisiert. «Deutschland hat nichts zu gewinnen und viel zu verlieren, wenn es sich von Scharfmachern in einen neuen Kalten Krieg verwickeln lässt und mutwillig diplomatische Gesprächskanäle zuschüttet», erklärte Gauland am Dienstag.


Die Bundesregierung lasse sich «aus falsch verstandener Solidarität aufgrund von bloßen Vermutungen in eine von anderen angezettelte Eskalation hineinziehen», sagte Gauland. Die britische Behauptung, dass Russland hinter dem Giftanschlag von Salisbury auf einen früheren Doppelagenten stehe, sei noch unbewiesen.

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Mit der Ausweisung habe Außenminister Heiko Maas (SPD) gegen deutsche Interessen gehandelt.

Deutschland hatte in einer mit den meisten EU-Staaten sowie den USA und anderen Ländern abgestimmten Aktion wegen des Giftanschlags die Ausweisung russischer Diplomaten verfügt.

dpa