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Frankreich bedauert Probleme bei Überflugrechten für Morales

Wiener Flughafen
Hier ist die Maschine des bolivianischen Präsidenten zu sehen. Er war zur Zwischenlandung in Wien gezwungen. Foto: Helmut Fohringer Foto: dpa

Paris (dpa) - Frankreich hat die vorübergehende Sperrung des Luftraums für die Präsidentenmaschine von Boliviens Staatschef Evo Morales bedauert.


Außenminister Laurent Fabius habe seinem bolivianischen Amtskollegen David Choquehuanca in einem Telefongespräch sein Bedauern über die Verzögerung bei der Ausstellung der Flugerlaubnis ausgedrückt, teilte das Ministerium am Mittwoch in Paris mit.

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Es habe Verwirrung über den Eigentümer der Maschine gegeben, hieß es. Selbstverständlich habe nie die Absicht bestanden, der Präsidentenmaschine den Zugang zum französischen Luftraum zu verweigern. Morales sei stets willkommen in Frankreich.

Zuvor war es zu einem diplomatischen Eklat gekommen, weil Boliviens Staatschef auf seinem Flug von Moskau in die Heimat einen unfreiwilligen Zwischenstopp in Wien einlegen musste.

Nach Angaben Boliviens hatten mehrere europäische Länder die Überflugrechte verweigert. Offensichtlich hatte es Hinweise gegeben, der von den USA gesuchte Ex-Geheimdienstler Edward Snowden könne an Bord der Präsidentenmaschine sein. Der Verdacht erhärtete sich nicht. Erst nach 13 Stunden konnte Morales in Richtung La Paz starten.