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EU-Staaten setzen Flüchtlingsverteilung durch - Empörung bei Gegnern

Brüssel (dpa) - Gegen den Widerstand von Ungarn, Rumänien, Tschechien und der Slowakei haben die EU-Innenminister eine Verteilung von 120 000 Flüchtlingen in Europa beschlossen. Damit wurde überraschend eine wichtige Entscheidung in der europäischen Asylpolitik nicht im Konsens aller Staaten getroffen. Der slowakische Regierungschef Robert Fico kündigte noch am Abend an, er wolle sich nicht an «dieses Diktat» halten. Tschechiens Innenminister Milan Chovanec sprach von einer «leeren Geste». Mit Spannung wird nun der Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs heute in Brüssel erwartet.

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