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EU-Innenminister beraten über Maßnahmen gegen Terrorismus

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Charlie Hebdo's Büro
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Blumen liegen am Ort des Anschlags in Paris. Foto: Miguel Gutierrez Foto: dpa

Riga/Brüssel (dpa) - Nach dem Attentat von Paris mit zwölf Toten sucht die EU nach wirkungsvollen Wegen im Kampf gegen den Terrorismus. Die EU-Innenminister diskutieren bei ihrem Treffen in Riga über weitere Maßnahmen.


So wollen die EU-Staaten mehr tun, um die Radikalisierung von jungen Europäern zu verhindern. Die Geheimdienste sollen mehr Informationen über potenzielle Dschihadisten austauschen und die Daten von Flugpassagieren ohne Anlass speichern, um sie Fahndern zugänglich zu machen. Zudem soll der Waffenhandel stärker überwacht werden.

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Entscheidungen werden bei dem informellen Treffen nicht erwartet. Deutschland wird von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vertreten. Nachmittags werden sich die Minister mit östlichen Partnerländern der EU zu Justiz- und Innenthemen austauschen. Das Treffen findet in Riga statt, da Lettland derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat und die Ministertreffen leitet.

Hintergrundpapier zu dem Treffen - Englisch