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EU stellt Zinsmanipulation unter Strafe

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Straßburg (dpa) - Betrügerische Banker müssen künftig in allen EU-Staaten mit Haftstrafen rechnen. Nach den jüngsten Skandalen um manipulierte Referenzzinssätze stellt die EU solche Tricksereien und Insiderhandel generell unter Strafe. Es drohen EU-weit Geldbußen und Höchststrafen, die mindestens vier Jahre Haft betragen sollen. Das beschloss das Europaparlament in Straßburg. Mit den Sanktionen reagiert die EU auf die Skandale, bei denen Banken aus Europa und den USA jahrelang Zinssätze zu ihren Gunsten manipuliert hatten.

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