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Es bleibt kalt: Schnee und Frost zum Ferienstart

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Neuschnee behindert Verkehr
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Schneepflug im Einsatz: Das winterliche Wetter behinderte vielerorts den Straßenverkehr. Foto: Felix Kästle Foto: dpa
Schneefall in Hannover
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Fast im gesamten Bundesgebiet soll in den nächsten Tagen noch Schnee fallen. Foto: Julian Stratenschulte Foto: dpa
Winter in Brandenburg
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Gefrorener Schnee klebt bei frostigen Temperaturen an einem Fahrzeug in Kleinmachnow (Brandenburg). Foto: Ralf Hirschberger Foto: dpa
Verkehrsunfall
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Auf glatten Straßen gab es zahlreiche Unfälle. Foto: Stefan Thomas Foto: dpa
Schneehaube
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Eine Haube aus Schnee tragen Zierkirschen in einem Park in Brandenburg. Foto: Ralf Hirschberger Foto: dpa
Schneevergnügen in Flensburg
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Auch im hohen Norden hat es kräftig geschneit: Kinder rodeln im Christianspark in Flensburg. Foto: Daniel Friedrichs Foto: dpa
Schneemassen auf dem Rennsteig
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Anwohner versuchen in Neuhaus am Rennweg in Thüringen der Schneemassen vor ihren Häusern Herr zu werden. Foto: Stefan Thomas Foto: dpa
Rottach-Egern am Tegernsee
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Schneebedeckte Häuser in Rottach-Egern am Tegernsee. Foto: Sven Hoppe Foto: dpa
Schnee in Berlin
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Winterspaziergang in einem Berliner Park. Foto: Kay Nietfeld Foto: dpa

Offenbach (dpa) - Pünktlich zum Ferienbeginn in sechs deutschen Bundesländern lockt das Winterwetter viele Menschen in die Berge. Während auf deutschen Straßen größere Unfälle ausbleiben, verunglücken etliche Menschen in Polen und der Slowakei.


In Bratislava stirbt ein kleiner Junge auf dem Schulhof an den Folgen des starken Schneefalls. Auch der Februar beginnt eiskalt.

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WINTERSPASS: Zum Ferienbeginn in sechs deutschen Bundesländern herrschen vielerorts gute Bedingungen. In Sachsens Bergland zeigt sich nach Wochen mit Schneemangel und Tauwetter der Bilderbuchwinter. «Die Loipen sind gespurt, die Pisten bestens präpariert», sagte René Lötzsch, Geschäftsführer der Fichtelbergbahn. Auch im Osterzgebirge waren die Quartiere fast ausgebucht und Parkplätze für Tagestouristen schon vormittags belegt. «Erstmals seit Monaten sind alle Loipen und Skiwanderwege nutzbar bei einem halben Meter Schnee», sagte eine Sprecherin der Touristinfo Altenberg.

LAWINENGEFAHR: Nach Lawinenunglücken mit zwei Toten im Schwarzwald haben Polizei und Bergwacht in Baden-Württemberg Wintersportler zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Der hohe Schnee in den Bergen schaffe akute Lawinengefahr, teilten sie in Freiburg mit. Wanderer und Skifahrer dürften präparierte Pisten und Wege nicht verlassen. Besser sei es, die Höhenlagen ganz zu meiden. Das Lawinenrisiko bleibe auch die kommenden Tage hoch. Bei zwei Unglücken am Feldberg und am nahe gelegenen Berg Herzogenhorn im Südschwarzwald waren am Freitag ein 20 Jahre alter Mann und eine 58 Jahre alte Frau ums Leben gekommen.

VERKEHRSUNFÄLLE: Im Osten der Slowakei sterben 2 Menschen bei einem Busunfall, 31 werden verletzt - einige von ihnen lebensgefährlich, wie das Gesundheitsministerium in Bratislava am Samstag mitteilte. Der Fahrer des tschechischen Busses mit fast 40 Reisenden war bei heftigen Schneefall von der Straße abgekommen und gegen die Metallkonstruktion einer Hinweistafel geprallt. In der polnischen Region Schlesien werden acht Insassen eines Reisebusses verletzt, als der Bus bei der Stadt Swietoszowka von der verschneiten Straße abkommt und einen Abhang herunterkippt.

SCHULHOF-UNGLÜCK: In der Slowakei wird ein Junge von einem schneebeladenen Baum erschlagen. Auf einem Schulhof der Hauptstadt Bratislava war der Baum während einer Unterrichtspause unter der Last zusammengebrochen und auf den siebenjährigen Schüler gestürzt, der einen Tag später an seinen Verletzungen stirbt.

ES BLEIBT KALT: Der Februar beginnt mit eiskalter Polarluft und Schneeschauern: Fast im gesamten Bundesgebiet fällt in den nächsten Tagen noch Schnee, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte. Dazu bringt die Polarluft strenge Fröste. Vor allem in der Nacht zum Mittwoch kann es aufklaren - dann sinken die Temperaturen örtlich sogar unter minus 10 Grad. Entsprechend bleibt der Schnee fast überall liegen