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Erstmals Bilder von Atommüllfässern im Ärmelkanal

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London (dpa) - Im Ärmelkanal vor Frankreich lagern offenbar noch immer unversehrte Fässer mit Atommüll aus den 1950er und 1960er Jahren. Einem Team der ARD gelangen Aufnahmen, bei denen ein unbemanntes U-Boot zwei der Fässer in 124 Metern Tiefe vor der britischen Kanalinsel Alderney ausfindig machte. Umweltschützer halten die Fässer für eine latente Gefahr, weil die Strahlung in die Nahrungskette gelangen könnten. Die beteiligten Regierungen sehen dagegen aktuell keinen Handlungsbedarf, da es sich um schwach- bis mittelradioaktive Abfälle handelt.

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