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Erste indonesische Flughäfen nach Vulkanausbruch wieder offen

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Passagierjet
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Auf dem Adi-Sumarmo-Flughafens auf Java wird ein Passagierjet gereinigt. Foto: Bimo Satrio Foto: dpa
Saubermachen
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Saubermachen: Ein Spezialfahrzeug entfernt Vulkanasche von der Landebahn des Adi-Sumarmo-Flughafens auf Java. Foto: Mohammad Ali Foto: dpa
Vulkan Kelud
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Immer noch hängen riesige Aschewolken über dem Vulkan Kelud. Foto: str Foto: dpa
Flugzeug unter Ascheschicht
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Schlechte Sicht und Flugzeuge unter einer zentimeterdicken Ascheschicht: Der Luftverkehr auf Java ist stark eingeschränkt. Foto: Mohammad Ali Foto: dpa
Im Ascheregen
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Die Behörden arbeiteten mit Hochdruck daran, eine zehn Kilometer breite Zone um den Vulkan zu räumen. Foto: Bimo Satrio Foto: dpa
Wie Schnee
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Die Dächer in Yogyakarta sehen beinahe schneebedeckt aus. Foto: Bimo Satrio Foto: dpa
Borobudur
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Die weltberühmten Tempel von Borobudur werden abgedeckt. Foto: Assabili Foto: dpa
Asche-Regen
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Um sich vor der Asche zu schützen, trugen viele Menschen einen Mundschutz. Foto: EPA/Bimo Satrio Foto: dpa

Jakarta/Sydney (dpa) - Nach dem Ausbruch des Vulkans Kelud auf der indonesischen Insel Java haben erste Flughäfen den Betrieb wieder aufgenommen. Die Airports von Malang, Semarang und Cilacap seien wieder geöffnet, teilte ein Sprecher des indonesischen Verkehrsministeriums mit.


Vier weitere Flughäfen blieben geschlossen, um die Vulkanasche von Landebahnen und Flugzeugen zu waschen. Die Flughäfen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta und auf der Insel Bali waren in Betrieb.

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Den Behörden zufolge gibt es Anzeichen, dass die vulkanische Aktivität des Kelud abnimmt. Es gelte aber weiter die höchste Alarmbereitschaft. Der Vulkan brach am Samstag zunächst nicht erneut aus, eine drei Kilometer hohe weiße Rauchwolke ragte weiter vom Krater in den Himmel.

Der Vulkan war nach tagelangem Brodeln am Donnerstag ausgebrochen. Hunderttausende Bewohner mussten in Schutzunterkünfte flüchten. Die Behörden ließen einen zehn Kilometer breiten Streifen um den Krater räumen. Dort leben rund 200 000 Menschen. Die Eruption war sogar im 300 Kilometer entfernten Yogyakarta zu hören. Der Vulkan hatte Gas, Asche und Geröll Tausende Meter in die Luft geschleudert. Geröllbrocken hatten Häuser zerstört.

Ingesamt starben bisher vier Menschen: Eine 97-jährige Frau war am Samstag laut Behörden Atemproblemen infolge des Ascheregens erlegen. Zwei ältere Menschen waren ebenfalls durch eingeatmete Asche gestorben, ein weiteres Opfer wurde von den Trümmern seines einstürzenden Hauses erdrückt.

Die Asche begrub die Umgebung in bis zu 500 Kilometern Entfernung. In Borobudur, einer durch UNESCO-Weltkulturerbe geschützten buddhistischen Anlage nahe Yogyakarta, versuchten Arbeiter eilig, den Tempel abzudecken.

Am Samstag hatten australische Airlines den Flugverkehr Richtung Indonesien wieder aufgenommen, nachdem das Informationszentrum im australischen Darwin den Luftraum wieder für ausreichend aschefrei erklärt hatte. Vulkanasche sei weiter in der Atmosphäre und könnte dort einige Tage bleiben, erklärte das Zentrum.

Der 1731 Meter hohe Kelud war zuletzt 2007 ausgebrochen. Indonesien hat fast 130 aktive Vulkane. Bei einem Ausbruch des Sinabung auf der Insel Sumatra waren vor kurzem 17 Menschen gestorben.

Darwin Volcanic Ash Advisory Centre

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