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Erdbeben an Japans Ostküste verläuft glimpflich

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Zentraljapan
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Blick auf die Stadt Nagiso in Zentraljapan. Ein Erdbeben ist offenbar glimpflich verlaufen. Foto: Chubu Regional Bureau Mlti Foto: dpa
An der Küste
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Ein Mann blickt im Hafen von Iwaki auf den Pazifik. Foto: Franck Robichon/Archiv Foto: dpa
Epizentrum
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Vor der Ostküste Japans liegt das Epizentrum. Foto: Usgs Foto: dpa
Fukushima
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In der Region sind noch immer die Spuren des verheerenden Tsunamis von 2011 zu sehen. Foto: Kimimasa Mayama Foto: dpa

Tokio (dpa) - Ein Erdbeben an Japans Ostküste ist offenbar glimpflich verlaufen. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht.


Auch an der beschädigten Atomanlage Fukushima Daiichi stellte der Betreiber Tepco zunächst keine Auffälligkeiten fest. Eine nach dem Erdstoß ausgebene Warnung vor einem etwa einen Meter hohen Tsunami wurde von den Behörden nach kurzer Zeit wieder aufgehoben, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstagmorgen meldete.

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Laut US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) eine Stärke von 6,5 - zunächst war es stärker mit 6,8 gemessen worden. Das Epizentrum lag demnach etwa 130 Kilometer von der Stadt Namie entfernt in einer Tiefe von 11,1 Kilometern. Zunächst war von 13,3 Kilometern Tiefe die Rede gewesen.

Im März 2011 hatte eine gewaltige Naturkatastrophe Japans Nordosten heimgesucht. Das damalige Beben von etwa 9,0, gefolgt von einem gewaltigen Tsunami, tötete fast 19 000 Menschen und beschädigte das Atomkraftwerk Fukushima. In drei Reaktoren kam es in der Folge zu Kernschmelzen. Diese Entwicklung beschleunigte damals Deutschlands Atomausstieg.

In den vergangenen Tagen war der Taifun «Neoguri» mit schweren Regenfällen über Teile Japans hinweggezogen. Mehrere Menschen wurden in den Tod gerissen. Nach tagelangem Toben entlang des fernöstlichen Archipels schwächte sich der Wirbelsturm am Freitag jedoch über dem Pazifik ab. Die Hauptstadt Tokio kam recht glimpflich davon.

USGS zum Beben