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Drei Tote bei Unfall mit Geisterfahrerin

Hirschaid (dpa) - Eine Geisterfahrerin und zwei weitere Menschen sind bei einem Unfall in Bayern ums Leben gekommen - darunter die kleine Tochter der Frau. Die 31-Jährige prallte mit ihren beiden Kindern im Wagen auf der Autobahn 73 bei Hirschaid in Oberfranken frontal mit einem anderen Fahrzeug zusammen.

Unfall mit Geisterfahrer
Auf der Autobahn 73 sind zwei Wagen frontal zusammengestoßen. Foto: David Ebener Foto: dpa

Die Falschfahrerin, das sieben Jahre alte Mädchen und der Fahrer des entgegenkommenden Wagens starben am Dienstagmorgen noch an der Unfallstelle. Die Frau saß nackt in ihrem Auto, wie ein Polizeisprecher sagte. «Sie dürfte sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden haben.»

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Details waren zunächst nicht bekannt. Die Frau lebte in Coburg. Ihre zweite, vierjährige Tochter und der Beifahrer des entgegenkommenden Autos kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Das Kind schwebte in Lebensgefahr.

Ob die Kinder auf den Rücksitzen angeschnallt waren, war am Dienstag zunächst unklar. Der Kleinwagen sei durch den Zusammenprall um halb sieben Uhr morgens so stark zerstört worden, dass man dies nicht sofort klären konnte, sagte der Sprecher.

Am Steuer des entgegenkommenden Autos saß ein 25 Jahre alter Mann. Er fuhr einen Wagen, der im sächsischen Vogtlandkreis auf seinen Vaters zugelassen worden war. Ob der Tote auch im Vogtlandkreis lebte, war zunächst unklar. Sein 54 Jahre alter Beifahrer kommt aus dem Landkreis Bamberg.

Die A73 in Richtung Suhl war stundenlang gesperrt. Gutachter, Polizei und Staatsanwaltschaft waren für die Ermittlungen am Unfallort. Auch bei Freunden und Familie der Geisterfahrerin werde intensiv ermittelt, sagte der Polizeisprecher.