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Drei Tote bei Gefechten an israelisch-libanesischer Grenze

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Einsatzbereit
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Einsatzbereit: Ein israelischer Panzer an der Grenze zum Libanon. Foto: Jim Hollander Foto: dpa
Auf dem Weg zur Grenze
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Auf dem Weg zur Grenze: Ein israelischer Militärtransport bewegt sich nach dem Beschuss der Golanhöhen in Richtung Norden. Foto: Jim Hollander Foto: dpa
Golanhöhen
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Israelische Artillerie auf den Golanhöhen. Zum zweiten Mal binnen 24 Stunden greift Israels Armee Ziele auf syrischem Gebiet an. Sie erklärt das als Reaktion auf Beschuss von dort. Foto: Atef Safadi Foto: dpa
Libanesische Grenze
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Israelische Soldaten bringen ihre verwundeten Kameraden an der Grenze zum Libanon in Sicherheit. Foto: Atef Safadi Foto: dpa
Straßensperre
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Straßensperre auf der Zufahrt zum israelischen Mount Hermon Resort, das von zwei Raketen getroffen wurde. Foto: Atef Safadi Foto: dpa
Selfie im Krisengebiet
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Selfie im Krisengebiet: Ein Pärchen amüsiert sich auf den Golan-Höhen im Norden Israels zwischen Soldaten-Attrappen. Foto: Jim Hollander Foto: dpa
Israelische Artillerie
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Israelische Artilleriestellung auf dxen Golanhöhen. Foto: Atef Safadi Foto: dpa

Jerusalem/Beirut (dpa) - Bei den schwersten Gefechten an Israels Grenze zum Libanon seit fast einem Jahrzehnt sind drei Menschen getötet worden. Ein spanischer Blauhelm-Soldat starb bei israelischen Angriffen auf den Südlibanon.


Israels Armee reagierte mit dem Beschuss auf den Tod zweier Soldaten. Deren Fahrzeug war von einer Panzerabwehrrakete der Hisbollah-Miliz getroffen wofrden. Sieben Soldaten erlitten Verletzungen. Mitglieder der israelischen Regierung und Opposition forderten einen harten Gegenschlag.

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Als Reaktion auf den Beschuss des Fahrzeugs feuerte Israel Dutzende Geschosse auf den Süden Libanons. Militante Libanesen hätten auch israelische Militärstützpunkte nahe Har Dov und Hermon auf den Golanhöhen mit Mörserfeuer belegt, sagte Israels Militärsprecher Peter Lerner. Israel reagierte wiederum mit Luftangriffen auf den Südlibanon.

Bei den Angriffen wurde ein UN-Blauhelmsoldat getötet, bestätigte UN-Sprecherin Andrea Tennet der Deutschen Presse-Agentur. Wie das Madrider Außenministerium mitteilte, handelt es sich bei dem Toten um einen Gefreiten der spanischen Armee. Die Sonderkoordinatorin der Vereinten Nationen, Sigrid Kaag, äußerte sich besorgt über die Lage im Grenzgebiet. Sie forderte alle Parteien zur Zurückhaltung auf.

Der israelische Rundfunk sprach von den schlimmsten Gefechten seit dem Zweiten Libanon-Krieg im Jahre 2006. Anwohner wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Das Skigebiet um den Berg Hermon im israelisch besetzten Teil der syrischen Golanhöhen wurde evakuiert, die Flughäfen Haifa und Rosch Pina geschlossen.

Die libanesische Hisbollah-Miliz teilte mit, es handele sich um Vergeltung für einen Luftangriff auf den syrischen Golanhöhen am 18. Januar. Bei dem Angriff, der Israel zugeschrieben wird, waren ein iranischer General und mindestens sechs Hisbollah-Kämpfer getötet worden.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warnte am Mittwoch »jeden, der uns an der Nordgrenze herausfordern will«. Die israelische Armee sei darauf vorbereitet, »an allen Fronten mit aller Macht vorzugehen«, sagte Netanjahu bei einem Besuch in der Grenzstadt Sderot am Rande des Gazastreifens.

Israels Außenminister Avigdor Lieberman forderte bei einem Besuch in Peking, Israel müsse »auf Raketenangriffe auf unser Gebiet auf sehr harte und nicht proportionale Weise reagieren, so wie es China oder die USA in einer ähnlichen Situation tun würden«.

In Israels Nordregion gibt es seit Tagen Spannungen. Am Dienstag waren zwei Raketen aus Syrien auf den von Israel besetzten Golanhöhen eingeschlagen. Die israelische Armee reagierte darauf mit Beschuss syrischer Militärziele.

Israelische Armee auf Twitter

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