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DFB-Pokal am Freitag: Wo drohen den Favoriten Stolpersteine?

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Domenico Tedesco
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Ist mit seinem Team in Schweinfurt gefordert: Schalke-Coach Domenico Tedesco. Foto: Guido Kirchner Foto: dpa

Berlin (dpa) - Drei Spiele stehen zum Auftakt des DFB-Pokals 2018/19 am heutigen Freitag auf dem Programm.


Hier der Überblick über die Partien:

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1. FC Magdeburg - SV Darmstadt 98 (Freitag, 20.45 Uhr)

SITUATION: Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg ist nach zwei Pflichtspielen noch sieglos, holte zuletzt aber einen Punkt beim heimstarken FC Erzgebirge Aue. Darmstadt siegte daheim gegen Paderborn und unterlag beim Spitzenreiter FC St. Pauli.

BESONDERES: Mit Darmstadt-Trainer Dirk Schuster kommt ein ehemaliger FCM-Akteur in die MDCC-Arena. Er rechnet bei seinem Ex-Club »mit einem intensiven Spiel, in dem es viele Zweikämpfe gibt«.

STOLPERFAKTOR: Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg gilt als Pokalschreck, schaltete sogar 2000 als damaliger Oberligist schon den FC Bayern per Elfmeterschießen aus.


SV Wehen Wiesbaden - FC St. Pauli (Freitag, 20.45 Uhr)

SITUATION: Der FC St. Pauli ist nach zwei Spieltagen Tabellenführer der 2. Bundesliga. Die Stimmung ist gut, das Selbstvertrauen groß. Gegner Wehen Wiesbaden hat Probleme. Nach vier Spielen in der 3. Liga ist der Verein nur 14. Bisher steht nur ein Sieg zu Buche.

BESONDERES: Die Hamburger planen keine Überstunden ein. Eine Entscheidung vom Elfmeterpunkt halten sie für unwahrscheinlich. Trainer Markus Kauczinski: »Das wird nicht trainiert.«

STOLPERFAKTOR: Der FC St. Pauli scheint ein Abonnement auf Erstrundenpleiten im Pokal zu haben. In den vergangenen zehn Jahren sind die Hamburger sechsmal in der ersten Runde rausgeflogen - letzte Saison in Paderborn (1:2).

1. FC Schweinfurt - FC Schalke 04 (Freitag, 20.45 Uhr)

SITUATION: Die Schweinfurter sind in dieser Regionalligasaison bislang ungeschlagen. Der deutsche Vizemeister gewann seine Generalprobe gegen den AC Florenz mit 3:0.

BESONDERES: Das Willy-Sachs-Stadion der Schweinfurter wurde 1936 eröffnet - Gegner bei der Einweihungsfeier war damals ausgerechnet der FC Schalke 04.

STOLPERFAKTOR: Schalke schaffte es unter Trainer Domenico Tedesco in seiner Premierensaison bis ins Pokal-Halbfinale - zumindest die erste Runde sollte nun kein Problem sein.