weather-image
23°

Der Frühling 2015 war viel zu trocken

0.0
0.0
Wasserfleck
Bildtext einblenden
Eine Bewässerungsanlage versorgt ein Feld in Niedersachsen mit Feuchtigkeit. Wegen der Trockenheit mussten die Landwirte nachhelfen. Foto: Stefan Rampfel/Archiv Foto: dpa
Blumenwiese
Bildtext einblenden
Blühende Wiese in Brandenburg: Der Frühling 2015 war insgesamt zu trocken. Foto: Patrick Pleul/Archiv Foto: dpa
Mittagspause in München
Bildtext einblenden
So ließ es sich aushalten: Mittagspause in München zwischen Theatinerkirche, Ludwigstraße und Residenz. Foto: Peter Kneffel Foto: dpa
Spargel im Norden wird knapp
Bildtext einblenden
Kühle Temperaturen ließen den Spargel knapp werden. Foto: Arne Dedert/Archiv Foto: dpa
Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern
Bildtext einblenden
Dachziegel liegen nach einem Sturm in Bützow auf der Straße. Foto: NonstopNews/dpa Foto: dpa
Waldbrandgefahr
Bildtext einblenden
Die andauernde Trockenphase ließ die Waldbrandgefahr deutlich steigen. Foto: Jens Wolf/Archiv Foto: dpa
Voralpenlandschaft im Regen
Bildtext einblenden
Voralpenlandschaft im Regen: Der Süden bekam im Frühjahr noch am häufigsten etwas ab - im Nofrdosten blieb es zu trocken. Foto: Karl-Josef Hildenbrand Foto: dpa
Biergarten im Regen
Bildtext einblenden
Seltener Anblick in diesem Frühjahr: In München steht ein Biergarten unter Wasser. Foto: Sven Hoppe/Archiv Foto: dpa

Offenbach (dpa) - Viel zu trocken ist der Frühling in Deutschland in diesem Jahr ausgefallen. Nur Teile des Nordens und vor allem der Süden haben reichlich Regen abbekommen.


Besonders die Mitte litt unter anhaltender Trockenheit, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Bilanz der Monate März, April und Mai mitteilte.

Anzeige

Im Schnitt fielen demnach seit Anfang März 145 Liter Regen pro Quadratmeter - 22 Prozent weniger als sonst in dieser Zeit üblich. Das war bereits der sechste zu trockene Frühling in den vergangenen sieben Jahren.

In Südhessen, Rheinhessen und Unterfranken habe es örtlich weniger als 50 Liter pro Quadratmeter gegeben, nicht einmal ein Drittel des Normalwerts. In vielen Wäldern herrschte höchste Brandgefahr. Völlig anders in Teilen des Nordens und im Süden, wo reichlich Regen fiel. Am Alpenrand und im südlichen Schwarzwald kamen regional mehr als 530 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel, Sturm und Tornados verursachten am 5. und 13. Mai vor allem in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern große Schäden.

Zwar gab es im Wonnemonat Mai vielerorts Nachtfrost, tagsüber wenig frühlingshafte Temperaturen und auch weniger Sonnenschein als üblich, aber insgesamt war der Frühling 1,1 Grad wärmer als im Mittel der Jahre 1961 bis 1990, die als Vergleichsperiode herangezogen werden. Bis weit in den Mai registrierten die Meterologen nachts Minustemperaturen, etwa am 22. in Bad Königshofen in Unterfranken, wo minus 1,5 Grad gemessen wurden.

Hochsommerliche Hitze herrschte am 12. Mai: An Rhein, Main und Neckar kletterten die Temperaturen tagsüber vereinzelt über die 30 Grad-Marke. Den höchsten Wert des Frühlings meldete an diesem Tag Ohlsbach südöstlich von Offenburg mit 31,3 Grad.

DWD-Mitteilung mit Länderzahlen