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CSU will keinen Koalitionsbruch wegen Betreuungsgeld

Berlin (dpa) - Die CSU will die schwarz-gelbe Koalition nach dem Nein des FDP-Präsidiums zum Betreuungsgeld-Kompromiss der Union jetzt nicht platzen lassen. Die FDP lehne den Kompromiss, nicht aber das Betreuungsgeld grundsätzlich ab, hieß es in CSU-Kreisen. CSU-Chef Horst Seehofer hatte im Sommer mit Koalitionsbruch gedroht, falls die im Koalitionsvertrag vereinbarte Leistung für Eltern, die ihre kleinen Kinder zuhause betreuen, nicht eingeführt werde. Die Punkte, die die FDP ablehnt stammen nicht von der CSU, sondern von der CDU.

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