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CSU setzt Mütterrente durch und akzeptiert Lebensleistungsrente

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Kleiner Parteitag der CSU
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Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer beim kleinen Parteitag der CSU in München. Foto: Frank Leonhardt Foto: dpa

München (dpa) - Im unionsinternen Streit über die Rentenpolitik haben sich CSU und CDU verständigt. Die CSU hat die von ihr geforderten höheren Rentenansprüche für Mütter durchgesetzt und akzeptiert im Gegenzug die von der CDU verfochtene Lebensleistungsrente.


»Wir haben uns mit der Kanzlerin darauf verständigt, dass wir in der nächsten Legislatur einen ganz kräftigen Schritt machen«, berichtete CSU-Chef Horst Seehofer am Samstag auf dem kleinen CSU-Parteitag in München.

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Für eine Mutter von vor 1992 geborenen Kindern gebe es für das erste Kind jährlich 330 Euro höhere Rente, für zwei Kinder 660 Euro, für drei Kinder 990 Euro. »Ohne die CSU hätte es diesen Schritt nicht getan«, sagte Seehofer.

Die Lebensleistungsrente von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) war von mehreren CSU-Politikern in den vergangenen Monaten kritisiert worden. »Wer vierzig Jahre in unserem Land eine Leistung erbringt, durch Berufstätigkeit und Familientätigkeit, den können wir im Alter nicht zum Sozialamt schicken«, sagte Seehofer. Dafür solle es 850 Euro im Monat geben, nicht als Grundrente, sondern bezogen auf die Lebensleistung.

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