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Coronavirus: Schützen und Handeln

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Coronavirus: Vier neue Fälle im Landkreis Traunstein – Mann mit schweren Symptomen im Klinikum Trostberg
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Ein Klinikum-Mitarbeiter öffnet einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus SARS-CoV-2. (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Wie kann ich micht vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei gewöhnlichen Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen das Einhalten von Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Regelmäßiges Händewaschen ist wichtig. 

Weiterführende Informationen finden Sie hier https://www.infektionsschutz.de/



 

Richtiges Handeln bei einer Infektion bzw. Verdacht auf Infektion

Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Regeln für richtiges Husten und Niesen sowie eine gute Händehygiene beachten. 

Weiter sollten Sie telefonisch einen Arzt/Hausarzt kontaktieren. Alle weiteren Informationen, Fragen und Antworten finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts. 

Es wird dringend darum gebeten sich auf telefonischen Kontakt zu beschränken, da bei einem Praxisbesuch unnötig erhöte ansteckungsgefahr für medizinisches Personal und nicht infizierte Patienten bestehen würde. 

Patientenservice

Betroffene Personen mit einschlägigen Symptomen, welche keinen Hausarzt erreichen können (Außerhalb der Öffnungszeiten) können sich an die Kassenärztliche Vereinigung Bayern wenden. Diese ist unter der Telefonnummer: 11 61 17 erreichbar.  



 

Welche Symptome werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Quelle: Robert Koch Institut

 

COVID-19: Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Stand: 6.3.2020  | Robert Koch Institut

Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch ("ongoing community transmission") vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Kriterien (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), exportierte Fälle in andere Länder/Regionen). Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.

Internationale Risikogebiete

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • Im Iran: Provinz Ghom, Teheran
  • In Italien: Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino-Südtirol, Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • Die internationalen Risikogebiete wurden zuletzt aktualisiert am 5.3.2020 um 21:00 Uhr. Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino-Südtirol wurde hinzugefügt (konkretisiert am 6.3.2020 um 14:45 Uhr).

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland

  • Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)
  • Die besonders betroffenen Gebiete in Deutschland wurden am 6.3.2020 um 19:00 Uhr ergänzt. Pressemeldung RKI

 

Wichtige Quellen zur Information über das Coronavirus "Covid-19"

 

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