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Christian Stoib: »Arbeitnehmern wieder mehr Gehör schenken«

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Christian Stoib

Zur Person: Christian Stoib ist 51 Jahre alt und hat drei Kinder. Er ist Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik und Betriebsratsvorsitzender. Seit 2014 sitzt Stoib im Stadtrat – nun möchte er Bürgermeister werden.


Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

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Der Bürgermeister ist deutlich mehr in der Verantwortung und hat auch mehr Handlungsspielraum, eine Stadt zu gestalten. Eine Industriestadt wie Traunreut mit den meisten Industriearbeitsplätzen im Landkreis braucht einen Bürgermeister, der die Arbeitsplätze und die Bedingungen in der industriellen Arbeitswelt kennt. Ich möchte den vielen Tausend Arbeitnehmern wieder mehr Gehör schenken und ein Bürgermeister für alle Bürger sein und nicht nur einigen wenigen Privilegierten die Gestaltung überlassen.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrer Stadt?

Ich mag die Vielfalt in unserer Stadt. Es ist diese selbstverständliche Integrationskraft, die Traunreut lebens- und liebenswert macht. Traunreut ist bunt und soll es auch bleiben.

Das k1 ist hervorzuheben, das sich als Kulturhaus weit über die Stadtgrenzen hinaus einen guten Ruf erarbeitet hat.

Ebenso das DASMAXIMUM. Es gibt wohl wenige Museen, die eine ähnliche Fülle und Vielfalt von zeitgenössischen Künstlern von Weltruhm auf einem Werksgelände präsentieren.

Auch das große und sanierte Schwimmbad mit fairen Eintrittspreisen ist erwähnenswert. Das Hallenbad ergänzt in diesem Bereich die Attraktivität. Es gibt nicht mehr viele Städte, die sich ein Hallenbad leisten.

Welche Projekte wollen Sie in den nächsten Jahren angehen/umsetzen?

Es wurden schon die Vorarbeiten für einige Großprojekte angegangen. Jetzt gilt es, endlich die Konzepte zu realisieren. Für die SPD ein großer Erfolg war, dass der Stadtrat unseren Antrag auf einen gemeinsamen Bau von Bücherei und VHS mit deutlicher Mehrheit gefolgt ist. Das muss nun zügig umgesetzt werden.

Es gilt die Erschließung der Grundstücke im Baugebiet Stocket voranzubringen und weiteres Bauland zu bekommen.

Die Innenstadtsanierung muss auch aus der Planungsphase raus und in die Umsetzung.

Weiter ist es von großer Wichtigkeit, mit den Nachbargemeinden in Kontakt zu treten, um ein sinnvolles überörtliches Verkehrskonzept für den öffentlichen Nahverkehr anzubieten.

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