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Champions-League-Finale live im TV und als Live-Stream

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Salah und Klopp
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Wollen Reals dritten Titel in Folge verhindern: Liverpool-Coach Jürgen Klopp (r) und Superstar Mohamed Salah. Foto: Ina Fassbender Foto: dpa

Live im TV und als Live-Stream: Es ist angerichtet!  In wenigen Stunden steigt das Finale in Kiew zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid. Liverpool möchte mit Trainer Jürgen Klopp den spanischen Rekordmeister vom europäischen Fußballthron stoßen und den Titel auf die Insel holen. 

Im TV wird die Partie um europas Fußball-Krone live auf Sky und im ZDF gezeigt. 

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Das Champions-League-Finale live im ZDF:

Die Übertragung im ZDF beginnt mit den Vorberichten um 20.25 Uhr. zuvor läuft bereits das Champions League Magazin von 19.20 Uhr bis 19.35 Uhr. Durch die Vorberichte der Free-TV-Übertragung führt Sie Moderator Jochen Breyer zusammen mit dem Experten Oliver Kahn. Sobald der Ball rollt übernimmt Bela Rethy als Kommentator.

Das Champions-League-Finale live auf Sky:

Auch der pay-TV Sender Sky übertragt das Finale zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid. Die TV-Übertragung startet auf Sky bereits um 19 uhr mit Vorberichten. Durch die Sendung werden Sie von Moderator Sebastian Hellmann, gemeinsam mit den Gästen und Experten Lothar Matthäus, Michael Ballack, Jörg Wontorra und Erik Meijer, geführt. Wolf Fuss wird für Sie das Spiel ab 20.45 uhr kommentieren.

Das Champions-League Finale online im Live-Stream verfolgen

Selbstverständlich gibt es auch viele Möglichkeiten die Partie im Live-Stream zu verfolgen. Die beiden oben aufgeführten sender, Sky und ZDF bieten auch jeweils einen Live-Stream an. zu beachten ist jedoch, dass der Stream von Sky mit einem Abo bzw. Einzelkauf verbunden ist. Den ZDF-Stream kann man sich kostenlos ansehen:

Wissenswertes zum Finale in Kiew:

Jürgen Klopp will mit dem FC Liverpool den spanischen Rekordmeister Real Madrid vom europäischen Fußballthron stoßen. Die Reds gehen am Samstag  im Olympiastadion von Kiew gegen den spanischen Fußball-Rekordmeister aber als Außenseiter ins Spiel. Vor 13 Jahren hatte Liverpool die Königsklasse letztmals gewonnen. Real winkt dagegen der dritte Titelgewinn in Serie, was noch vor Einführung der Champions League letztmals dem FC Bayern in den 70er Jahren gelungen war.

TRIPLE: Real Madrid möchte mit aller gewalt den dritten Titel in der Königsklasse holen. Das ist in der Champions League letztmals den Bayern in den 70er Jahren gelungen, als der Wettbewerb noch Europapokal der Landesmeister hieß. Insgesamt wäre es schon der 13. Titelgewinn des spanischen Rekordmeisters.

WARTEZEIT: In den 70er und 80er Jahren waren die Spieler des FC Liverpool die «Kings of Europe». Viermal gewannen sie den Europacup der Landesmeister. Danach kam nur noch ein Erfolg hinzu, der allerdings auf dramatische Weise. 2005 siegten die Reds nach 0:3-Pausenrückstand noch gegen den AC Mailand im Elfmeterschießen.

TITELSAMMLER: Toni Kroos könnte am Samstag zum vierten Mal den Henkelpokal gewinnen. Damit würde er deutsche Fußball-Größen wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Uli Hoeneß oder Sepp Maier (je drei Titel) abhängen. Für Kroos' Teamkollege Cristiano Ronaldo wäre es schon der fünfte Erfolg. Zumindest seit Einführung der Champions League hat dies noch kein Spieler erreicht.

FLUCH: Jürgen Klopp und Endspiele - das verlief in der Vergangenheit für den deutschen Coach recht ernüchternd. Die letzten fünf Finals hat Klopp mit seinen Mannschaften alle verloren. Zweimal unterlag der zweimalige Meistercoach mit Borussia Dortmund im DFB-Pokal-Endspiel, einmal im Champions-League-Finale. Mit Liverpool verlor Klopp 2016 das Liga-Pokal- und das Europa-League-Finale. Zum Vergleich: Zinédine Zidane hat mit Real bisher all seine sieben Endspiele als Coach gewonnen.

TORMASCHINE: 46 Treffer hat der FC Liverpool auf dem Weg ins Finale erzielt und dabei einen Rekord aufgestellt. Allein 29 Tore fielen auf die «Fab Three» Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Fimino. Demgegenüber steht Cristiano Ronaldo, der allein 15 Mal für Real traf und zum siebten Mal Torschützenkönig der Champions League werden dürfte.

SCHIEDSRICHTER: Der Serbe Milorad Mažić wird das Finale leiten. Der 45-Jährige, der seit 2009 internationaler Schiedsrichter ist, war bei der Fußball-WM 2014 und der EM 2016 dabei und leitete im Vorjahr das Confed-Cup-Finale zwischen Deutschland und Chile.

STADION: Das Endspiel findet im Olympiastadion von Kiew statt. Rund 63 000 Zuschauer finden in der Arena Platz, die bereits Austragungsort des EM-Endspiels 2012 war. Real-Kapitän Sergio Ramos dürfte noch beste Erinnerungen an das Finale haben, das Spanien mit 4:0 gegen Italien gewann.

FANS: Beide Clubs werden mit bis zu 17 000 Fans unterstützt. Vor dem Endspiel gab es aber einigen Unmut. Weil in Kiew die Hotelpreise in astronomische Höhen geschnellt waren, schickte Real 1000 Karten zurück. Mehr als 1000 Euro wurden mitunter pro Nacht verlangt. Viele Liverpool-Fans waren wegen der Streichung mehrerer Charterflüge in Not. Der Club, Kiews Bürgermeister Witali Klitschko und dessen Liverpooler Amtskollege Joe Anderson schalteten sich ein.

dpa/red