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Busse und Bahnen schaffen neuen Fahrgast-Rekord

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Haltestelle
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Haltestelle für die Fernbus-Linien am Hauptbahnhof in Erfurt. Foto: Martin Schutt Foto: dpa
Fernbus
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Linien-Fernbusse sind eine neue preiswerte Alternative zu Flügen und Bahnreisen. Foto: Daniel Reinhardt Foto: dpa
Benzinpreise
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Autofahren wird immer teurer. Foto: Federico Gambarini/Archiv Foto: dpa
ADAC-Postbus
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ADAC-Postbus an einer Haltestelle in Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv Foto: dpa
Straßenbahn
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Bei Eis und Schnee: Unterwegs in der Straßenbahn. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv Foto: dpa
Autowerkstatt
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Der Fahrgastverband Pro Bahn sieht in den hohen Betriebskosten für Autos einen wichtigen Grund für die steigende Beliebtheit von Bus und Bahn. Foto: David Ebener/Archiv Foto: dpa
Flugzeuge
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Ein Minus gab es 2013 bei der Zahl der Passagiere auf Inlandsflügen. Foto: Oliver Berg/Archiv Foto: dpa
ADAC-Postbus
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Unterwegs im ADAC-Postbus. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Hauptbahnhof Leipzig
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Gedränge im Leipziger Hauptbahnhof: Mehr Menschen denn je sind 2013 mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Foto: Jan Woitas/Archiv Foto: dpa
Verspätung
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Eine junge Frau wartet in Berlin auf die S-Bahn. Foto: Peer Grimm/Archiv Foto: dpa

Wiesbaden (dpa) - Immer mehr Menschen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Neue Fernbusse und einen Bedeutungsverlust des Autos nennen Fachleute als Gründe.


Noch nie sind die Deutschen so oft Bus und Bahn gefahren: Mehr als 11,12 Milliarden Fahrgäste wurden 2013 im Nah- und Fernverkehr gezählt - noch einmal 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Einen Rekord gab es auch im Luftverkehr: Die Zahl der Passagiere auf deutschen Flughäfen legte innerhalb eines Jahres um 1,1 Prozent auf rund 181 Millionen zu, allerdings gingen die Inlandsflüge zurück. Das berichtete das Statistische Bundesamt auf der Basis vorläufiger Zahlen.

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Der Fernverkehr mit Bussen ist nach der Liberalisierung zum Jahresbeginn 2013 stark gewachen. Allein die in der Statistik berücksichtigten Unternehmen steigerten ihr Fahrgastaufkommen um fast ein Fünftel auf 3,0 Millionen Reisende. Wie viele Neugründungen dabei noch nicht erfasst wurden, ist unklar.

Leichte Rückgänge gab es bei der Eisenbahn im Fernverkehr: Die Zahl dieser Zugreisenden ging um 0,5 Prozent auf 131 Millionen zurück. Als wesentlichen Grund dafür nennen die Statistiker das Hochwasser im Juni, das auf der Schiene den Verkehr erheblich behinderte. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-Hannover konnte erst nach fast fünf Monaten wieder befahren werden.

Ein Minus gab es auch bei der Zahl der Passagiere auf Inlandsflügen - um 3,8 Prozent auf 23 Millionen Fluggäste. Den Passagierrekord brachte die Zunahme von Auslandsflügen (um 1,8 Prozent auf 159 Millionen).

Im öffentlichen Nahverkehr wurden nahezu 11 Milliarden Fahrten mit Bus und Bahn gezählt, auch das waren 0,8 Prozent mehr als 2012. Bei Eisenbahnen und S-Bahnen war dabei das Plus mit 1,2 Prozent (auf knapp 2,5 Milliarden Fahrten) am höchsten. Fast 5,4 Milliarden Mal wurden Busse genutzt. Dazu kommen noch Straßen- und U-Bahnen.

Nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclub Deutschlands (VCD) gibt es beim Nahverkehr ein «zweigeteiltes Bild». Im ländlichen Raum gehe das Angebot seit Jahren zurück, in den Ballungsgebieten sei es dagegen gut, sagt VCD-Projektmanager Gregor Kolbe.

Der Stellenwert des Autos habe zudem gerade in den Städten an Bedeutung verloren, viele stiegen auf das Rad um oder nutzten die Verbindungen von Öffentlichem Nahverkehr und Car-Sharing. «Autos sind in der Stadt nicht mehr nötig.» Die Spritpreise spielen nach Kolbes Auffassung eher eine untergeordnete Rolle, weil die Menschen auf dem Land häufig auf das Auto angewiesen seien.

Pressemitteilung

VCD