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Bundestag für längere Verjährungsfristen bei Kindesmissbrauch

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Berlin (dpa) - Der Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, das die Rechte von Opfern von Kindesmissbrauch stärkt. Opfer sollen zum Beispiel nicht mehr mehrfach vor Gericht vernommen werden dürfen. Außerdem sind längere Verjährungsfristen vorgesehen. Die Verjährung soll erst mit dem 21. Lebensjahr des Opfers beginnen und bei Vergewaltigung bis zu 20 Jahre betragen. Damit wird berücksichtigt, dass viele Opfer lange brauchen, bis sie über Missbrauch sprechen können. Das Gesetz soll im Sommer in Kraft treten.

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