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Bundesregierung will aus Pannen im Fall NSU lernen


Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will aus den jüngsten Pannen bei der Aufklärung der Neonazi-Morde lernen. Wenn bestimmte Abläufe nicht gut gewesen seien, müsse die Regierung daraus Lehren ziehen, sagte Sprecher Steffen Seibert in Berlin. Er wies aber den Vorwurf zurück, die Regierung habe die Existenz eines Geheimdienstpapiers bewusst verschwiegen. Der Militärgeheimdienst MAD hatte schon in den 90er Jahren eine Akte zu dem späteren Terroristen Uwe Mundlos angelegt. Das Verteidigungsressort erfuhr davon vor einigen Monaten, gab die Information aber nicht an den Untersuchungsausschuss weiter.

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