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Bundesregierung sieht im Fall «Guardian» rote Linie überschritten

Berlin (dpa) - Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, hat das Vorgehen der britischen Behörden gegen das Enthüllungsblatt «The Guardian» scharf kritisiert. «Da ist die rote Linie überschritten worden», sagte der FDP-Politiker der «Berliner Zeitung». Die Vorgänge hätten ihn «regelrecht erschüttert». Er mache sich Sorgen um den Zustand der Presse- und Meinungsfreiheit in Großbritannien. Nach Darstellung des «Guardian» wurde die Zeitung vom britischen Geheimdienst zur Zerstörung von geheimen Dokumenten des US-Enthüllers Edward Snowden gezwungen.

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