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Bundesanwaltschaft weist Absprache zu NSU-Informationspolitik zurück

Berlin (dpa) - Berlins Innensenator Frank Henkel drohen in der V-Mann-Affäre neue Probleme. Die Bundesanwaltschaft wies seine Darstellung zurück, wonach die Behörde ihn gebeten habe, Berliner Erkenntnisse über einen Informanten mit möglichen Verbindungen zum NSU-Terrortrio zunächst nicht weiterzugeben. Das sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft der Nachrichtenagentur dpa. Henkel hatte im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses gesagt, der Generalbundesanwalt habe darum gebeten, die Informationen bis auf weiteres nicht weiterzugeben. Wegen der Informationspolitik steht der Innensenator seit Tagen in der Kritik.

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