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Bund und Länder wollen Hochschulpakt aufstocken

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Die Hochschulen werden weiter von Erstsemestern überrollt. Foto: Uwe Zucchi/Archiv Foto: dpa

Berlin (dpa) - Wegen des anhaltenden Booms bei Studienanfängern wollen die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern die Hilfsmittel für die Hochschulen erheblich aufstocken.


Darüber soll heute bei einem Treffen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) in Berlin eine Grundsatzeinigung erzielt werden. Allein für den Zeitraum 2011 bis 2015 ist eine weitere Erhöhung der Paktmittel von Bundes- wie von Länderseite um jeweils fast 2,2 Milliarden Euro im Gespräch.

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Bei dem Treffen von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) und den Wissenschaftsministern der Länder wird zudem grünes Licht für die vom Bund angestrebte Qualitätsoffensive zur Lehrerausbildung erwartet. Der Bund ist bereit, in den nächsten zehn Jahren Projekte an den Hochschulen mit jeweils 50 Millionen Euro jährlich zu unterstützen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Bundesländer künftig gegenseitig alle Lehrerexamen anerkennen.

Zudem soll am Rande des Treffens über die jetzt bereits im zweiten Jahr ausstehende Bafög-Reform gesprochen werden. Die Aussichten auf eine Anhebung der Fördersätze bereits zum Herbst gelten aber als äußerst gering.

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