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Brennender Frachter hatte radioaktives Material an Bord

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Brennender Frachter in Hamburg
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Boote der Hafenfeuerwehr löschen am 01.05.2013 den Schiffsbrand auf dem Auto- und Containerfrachter «Atlantic Cartier» im Hamburger Hafen. Foto: Marco Braun Foto: dpa

Hamburg (dpa) - Beim Brand eines Frachters mit radioaktivem Material im Hamburger Hafen Anfang Mai sind nach Angaben der Behörden keine Schäden für Mensch und Umwelt entstanden.


»Es ist überhaupt nichts schief gegangen und genau so gelaufen, wie es laufen sollte«, sagte Frank Reschreiter von der Hamburger Innenbehörde am Freitag in der Hansestadt. Sein Kollege Volker Dumann von der Umweltbehörde ergänzte: »Es sind keinerlei Schäden für die Umwelt entstanden; noch nicht einmal Löschwasser ist ins Hafenbecken gelaufen.«

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Der Brand sei von der Feuerwehr hochprofessionell bekämpft worden. Durch das Gefahrgut-Informationssystem Gegis sei bekannt gewesen, dass der Frachter »Atlantic Cartier« Uranhexafluorid geladen habe. Jährlich gingen rund 180 Transporte von spaltbarem Material für Kernkraftwerke sowie zahllose weitere Gefahrgut-Transporte durch die Hansestadt.