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Boykottaufruf überschattet Parlamentswahl in Weißrussland


Minsk (dpa) - Überschattet von Boykottaufrufen der Opposition stimmt das autoritär regierte Weißrussland über ein neues Parlament ab. Staatschef Alexander Lukaschenko wies bei der Stimmabgabe in Minsk Fälschungsvorwürfe zurück. Es seien Wahlen für das weißrussische Volk, nicht für den Westen, sagte der seit 18 Jahren regierende Lukaschenko. Vom unabhängigen Journalistenverband in Minsk hieß es, vor der Wahl seien Reporter festgenommen und regierungskritische Kandidaten nicht zugelassen worden.

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