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Bombendrohung in Raststätte Linumer Bruch an der A24 – Sperrung

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Foto: dpa/Rene Ruprecht

Fehrbellin – Nach einer Bombendrohung ist die Autobahnraststätte Linumer Bruch an der A24 seit heute Morgen gesperrt. Einsatzkräfte durchkämmen das Gebiet nach Gefahren. Auch die Autobahn 24 war kurzzeitig gesperrt.


Die Tank- und Raststätte Linumer Bruch an der A24 im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist wegen einer Bombendrohung am Dienstagmorgen gesperrt worden. Das ist nicht die erste Drohung gegen eine Raststätte in der Brandenburger Umgebung. Die Befürchtung der Polizei: Es könnte sich um einen Serientäter handeln.

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Nach der Drohmeldung musste auch die Autobahn 24 gegen 8.30 Uhr morgens in beide Richtungen komplett gesperrt werden – allerdings nur für rund 10 Minuten.

Spezialeinsatzkräfte der Polizei durchforsten das Gelände nach möglichen Sprengkörpern und anderen Gefahren. Bisher wurde nichts gefunden. Entwarnung kann allerdings nocht nicht gegeben werden.

Ist ein Serientäter in Brandenburg am Werk?

Leider haben sich in den vergangenen Tagen die Drohungen gegen Raststätten in der Region gehäuft. Deshalb geht die Polizei bereits davon aus, dass ein und derselbe Serientäter dahinterstecken könnte.

Vergangenen Dienstag wurde der Autohof Oberkrämer bedroht. Die Einsatzkräfte sperrten die A10 (nördlicher Berliner Ring) für rund zwei Stunden und suchten nach der Bedrohung: Doch zum Glück wurde keine Bombe gefunden.

Auch am Montag letzter Woche sorgte ein unbekannter Anrufer schon am frühen Morgen für Unruhe an der A111: Die Bombendrohung richtete sich diesmal gegen den Rasthof Stolper Heide. Kur vor 6 Uhr wurde das Gebiet gesperrt, eine Dreiviertelstunde später konnte dann Entwarnung gegeben werden.

Kommt die Polizei dem Täter auf die Schliche, drohen ihm wegen "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" bis zu drei Jahre Gefängnis.

 

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