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Boko Haram bekennt sich zu Entführung von 230 Mädchen in Nigeria

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Abuja (dpa) - Drei Wochen nach der Entführung von mehr als 230 Schülerinnen in Nordnigeria hat sich die radikalislamische Sekte Boko Haram zu der Tat bekannt. Die Zeitung «Sahara Reporters» zitierte den Anführer der Gruppe, Abubakar Shekau, mit entsprechenden Äußerungen. Ein Bekennervideo war mehreren Medien zugespielt worden. Shekau kündigte an, dass es bald weitere Attacken seiner Gruppe geben werde. Seit 2009 hat Boko Haram mehr als 6000 Menschen getötet. Häufig werden die Opfer von den Islamisten als Sexsklavinnen missbraucht.

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