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BND: Weitergabe von Handynummern rechtmäßig


Berlin (dpa) - Der Bundesnachrichtendienst verteidigt seine Praxis, Mobilfunknummern terrorverdächtiger Personen an ausländische Geheimdienste weiterzugeben. Dies sei rechtmäßig, sagte ein BND-Sprecher am Abend. Die Übermittlungspraxis gebe es seit etwa 2003/2004. Er dementierte Berichte der «Süddeutschen Zeitung» und der ARD-Sendung «Panorama», wonach BND-Präsident Gerhard Schindler das Weiterreichen der Nummern angeordnet habe. Die Übermittlungspraxis sei unter Schindler nicht geändert worden, so der Sprecher.

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