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BND rechtfertigt Weitergabe von Handynummern an Partnerdienste


Berlin (dpa) - Der Bundesnachrichtendienst hat die Weitergabe von Mobilfunknummern terrorverdächtiger Personen an ausländische Geheimdienste als rechtmäßig bezeichnet. Diese Übermittlungspraxis gebe es im BND seit etwa 2003/2004, teile ein Sprecher des Bundesnachrichtendienstes mit. GSM-Mobilfunknummern sind nach BND-Angaben für eine zielgenaue Lokalisierung nicht geeignet. Experten vermuten dagegen, dass solche Daten beim Einsatz von Kampfdrohnen zum Beispiel in Afghanistan, Pakistan oder Somalia zur gezielten Tötung von Verdächtigen genutzt werden können.

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