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Berghain: Drogen, Sex und lange Nächte - AfD attackiert «Berghain»-Betreiber

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Berghain - AfD
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Berlin: Die Sonne strahlt das Gebäude des Berghain an. Das Berghain ist die höchstplatzierte deutsche Location bei den Top-100-Clubs des britischen Fachmagazins «DJ Mag» 2016. Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das «Berghain» gilt als bester deutscher Club, doch die AfD im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will den Betreibern am liebsten die gewerberechtliche Erlaubnis entziehen. «Seit Jahren finden im Berghain Verstöße gegen Gaststättenverordnungen statt. Drogen aller Art - insbesondere wach haltende Amphetamine - werden konsumiert und können leicht erworben werden», heißt es in einem Beschlussantrag an das Bezirksparlament, über den am Donnerstag mehrere Medien berichteten.

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Für die AfD müsste ein neuer Betreiber die Öffnungszeiten von 22.00 bis 6.00 Uhr morgens einhalten, «um einen drogenfreien Besuch unter Berücksichtigung eines natürlichen Biorhythmus» zu ermöglichen. «Sexuelle Handlungen sind durch entsprechende Beleuchtung und Personal zu unterbinden», heißt es weiter im Antrag.

Der legendäre Techno-Club war jüngst nach einem «Spiegel»-Bericht über den Drogentod einer Besucherin aus den USA in die Schlagzeilen geraten. Dennoch ist seine Beliebtheit ungebrochen. Das «Berghain» ist 2018 erstmals seit sieben Jahren wieder unter den Top Ten der vom Fachmagazin «DJ Mag» gekürten Clubs weltweit.

Den Club, zu dem neben dem gleichnamigen Hauptfloor auch «Panorama Bar» und «Säule» gehören, umgibt ein Mythos von Fotografierverbot, strengen Türstehern und frei gelebter Sexualität. Die Betreiber des «Berghain» äußern sich traditionell nicht zu Berichten über den Club. dpa

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