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Bekannter Kriegsschauplatz: Türme der Brücke von Remagen zum Verkauf

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Brücke von Remagen
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07.05.2018, Rheinland-Pfalz, Erpel: Zwei Türme der weitgehend zerstörten weltberühmten Brücke von Remagen stehen zum Verkauf. Im März 1945 waren Remagen und Erpel die Orte gewesen, an denen alliierte Truppen im Zweiten Weltkrieg erstmals den Rhein überschritten, sie überquerten die Brücke, die einem deutschen Sprengversuch standgehalten hatte. Foto: Thomas Frey/dpa

Erpel/Remagen - Ein weltbekannter Schauplatz des Zweiten Weltkriegs soll einen neuen Besitzer bekommen: Zwei Türme der 1945 weitgehend zerstörten Brücke von Remagen in Rheinland-Pfalz stehen zum Verkauf.

Eine Immobilienanzeige des Bundeseisenbahnvermögens (BEV) spricht von einem «Überrest eines monumentalen Brückenbauwerks von überregionaler kriegshistorischer Bedeutung». BEV-Sprecher Jürgen Rothe sagte am Montag der Deutschen Presse-Agentur: «Es gibt schon einige Interessenten.» Zuvor hatte die «Rhein-Zeitung» berichtet.

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Die im Erdgeschoss miteinander verbundenen mehrstöckigen Brückentürme auf rechtsrheinischer Seite bei Erpel sind 100 Jahre alt und stehen unter Denkmalschutz. Heizung und Wasserleitungen fehlen. In der Anzeige heißt es zu dem Objekt im Eigentum des Bundes: «Es ist stark sanierungsbedürftig und auf Grund der Gefahr durch herabstürzende Fassadenteile muss die Verkehrssicherungspflicht beachtet werden: Fußgänger-, Radfahr- und Autoverkehr verläuft in direkter Nachbarschaft.» Weiter heißt es: «Verkauf gegen Höchstgebot.»

Rothe sagte, möglicherweise seien die Brückentürme für Künstler oder Geschichtsvereine interessant. Der Sprecher ergänzte: «Dieser Verkauf muss mit Fingerspitzengefühl durchgeführt werden.»

Im März 1945 waren Remagen und Erpel die Orte gewesen, an denen alliierte Truppen erstmals den Rhein überschritten. Sie überquerten die nach einem deutschen Sprengversuch überraschenderweise erst noch weiter stehende Brücke. Der US-Film «Die Brücke von Remagen» (1969) machte das Bauwerk weltbekannt, das wenige Tage nach dem ersten alliierten Übertritt doch noch einstürzte. In den beiden anderen Brückentürmen auf Remagener Seite befindet sich heute ein Museum. dpa