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Ausschreitungen am Rande von Pariser Gewerkschaftskundgebung

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Ein Anhänger der «Gelbwesten» geht in Paris während einer Demonstration an brennenden Gegenständen vorbei. Foto: Francois Mori/AP Foto: dpa
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Ein «gallischer» Demonstrant hält ein Plakat mit der Aufschrift «Macron ermordet das Volk wie Cäsar». Foto: Francois Mori/AP Foto: dpa
Beflaggt
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Ein Demonstrant schwenkt in Paris eine französische Flagge. Foto: Francois Mori/AP Foto: dpa

Paris (dpa) - Am Rande einer Gewerkschaftskundgebung zum 1. Mai ist es in Paris zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte im Süden der Hauptstadt Tränengas gegen gewalttätige Demonstranten ein, wie der Nachrichtensender BFMTV berichtete.


Allein in Paris seien mindestens 249 Menschen vorläufig festgenommen worden. In ganz Frankreich nahmen mindestens 151.000 Menschen an Demonstrationen teil. Davon entfielen 16.000 auf Paris, wie BFMTV unter Berufung auf die Behörden berichtete.

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Innenminister Christophe Castaner hatte den Einsatz von mehr als 7400 Sicherheitskräften in der Kapitale angekündigt. Es war mit 1000 bis 2000 Randalierern gerechnet worden.

Auf Fernsehbildern waren zahlreiche Anhänger der »Gelbwesten« bei der Pariser Kundgebung zu sehen. Die »Gelbwesten« protestieren seit November gegen die Reformpolitik von Präsident Emmanuel Macron. Bei den Protesten von Anhängern der »Gelbwesten« war es in den vergangenen Monaten in der Hauptstadt immer wieder zu Ausschreitungen gekommen. Deswegen sind einige Bereiche wie die Prachtstraße Champs-Élysées für Demonstrationen gesperrt.