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Atomenergiebehörde hofft auf Zugeständnisse in Teheran

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Die IAEA-Flagge vor UN-Gebäude in Wien. Foto: Roland Schlager Foto: dpa

Teheran (dpa) - Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) setzen heute ihre Gespräche mit der iranischen Führung in Teheran fort.


Es gebe Hoffnung, dass die Islamische Republik einer Untersuchung umstrittener Projekte ihres Atomprogramms zustimmen könnte, teilten Diplomaten am Freitag am IAEA-Sitz in Wien mit.

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Der Iran weigert sich bislang, verdächtige Anlagen untersuchen zu lassen. In der Genfer Vereinbarung vom November hat das Land zugesichert, das Problem lösen zu wollen. Damit soll überprüft werden, ob das Atomprogramm - wie vom Iran behauptet - nur auf die friedliche Energiegewinnung ausgerichtet war.

Umstritten ist unter anderem die Militäranlage in Parchin. Westliche Geheimdienste vermuten, dass dort Experimente zur Entwicklung von Atomsprengköpfen stattgefunden haben. Eine konkrete Einigung zu Parchin galt im Vorfeld aber als unwahrscheinlich.

Die beiden Seiten hatten im November neue Verhandlungen vereinbart. Der Iran sicherte zu, die Uran-Anreicherung teilweise auszusetzen. Im Gegenzug lockert der Westen Sanktionen gegen Teheran.

Die Verhandlungen finden mit Vertretern der iranischen Atomorganisation und des Außenministeriums statt, wie Irans Atomchef Ali Akbar Salehi ankündigte. Die offiziellen Verhandlungen zwischen dem Iran und den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland sollen am 18. Februar in Wien fortgesetzt werden.

Nachrichtenagentur IRNA, persisch

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