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Armutsgefahr im Norden besonders hoch

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Wiesbaden (dpa) - Die Gefahr, zu verarmen, ist im Norden Deutschlands am größten. Am höchsten war sie 2011 in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern: Dort waren 22,3 beziehungsweise 22,2 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Das berichtete das Statistische Bundesamt. Laut einer EU-Definition gelten Menschen als armutsgefährdet, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung auskommen müssen. Das waren im vergangenen Jahr Einpersonen-Haushalte mit weniger als 848 Euro.

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