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Afghanistan: Suche nach Überlebenden aufgegeben

Kundus (dpa) - Nach dem Schlammlawinen-Unglück im Nordosten des Landes hat Afghanistans Regierung die Suche nach Überlebenden für beendet erklärt. Die Behörden gingen damit von mehr als 2000 getöteten Dorfbewohnern aus. Zunächst lag die angegebene Zahl der Toten noch bei 277. Doch es werden insgesamt bis zu 2100 Menschen in den Erdmassen vermutet. Die Suche sei sinnlos, man werde keine Überlebenden mehr finden können, sagte Vizepräsident Karim Chalili, nachdem er einen Tag nach der Katastrophe, Betroffene des Unglücks besucht hatte.

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