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Über 40 Tote nach Erdbeben in Osttürkei

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Suche nach Verschütteten
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Rettungskräfte suchen in Elazig in einem zerstörten Gebäude nach Opfern. Foto: Uncredited/AP/dpa Foto: dpa
Zerstörungen in Elazig
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Das Beben hat die 600.000-Einwohner-Stadt Elazig schwer getroffen. Foto: -/IHA/AP/dpa Foto: dpa
Ausweichquartier
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Menschen verbringen aus Furcht vor neuen Beben die Nacht in einer Sporthalle in Elazig. Foto: Ugur Can/DHA/dpa Foto: dpa
Eingestürztes Gebäude in Elazig
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Rettungskräfte sind an einem eingestürzten Gebäude in Elazig im Einsatz. Foto: -/IHA/AP/dpa Foto: dpa
Zerstörte Gebäude in Elazig
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Zerstörte Gebäude in Elazig: Das Beben hatte nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad die Stärke 6,8. Foto: Uncredited/IHA/dpa Foto: dpa
Schweres Erdbeben in der Osttürkei
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In Elazig suchen Rettungskräfte in einem eingestürzten Gebäude nach Verschütteten. Foto: Uncredited/IHA/dpa Foto: dpa
Verschüttete geborgen
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Retter bergen eine Verschüttete aus den Trümmern-. Foto: -/IHA/AP/dpa Foto: dpa
Erdogan vor Ort
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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, nimmt an einer Beerdigungsprozession teil. Foto: Uncredited/Pool Presidential Press Service/AP/dpa Foto: dpa

Am Freitagabend bebt die Erde in der Osttürkei. Dem Beben folgten wohl mehr als 900 Nachbeben. Retter suchen trotz schwindender Hoffnung weiter nach Überlebenden.


Istanbul (dpa) - Drei Tage nach dem schweren Erdbeben in der Osttürkei ist die Zahl der Todesopfer auf 41 gestiegen. Die Rettungshelfer durchkämmten die Erdbebenregion in Elazig weiter, teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad auf Twitter mit.

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Nach Informationen des Senders CNN Türk gibt es aber keine Vermissten mehr. Am Samstag hatten die Rettungskräfte noch mehrere Menschen lebend aus zerstörten Häuser bergen können. Am Sonntag und Montag wurden keine Überlebenden mehr gefunden.

Das Beben der Stärke 6,8 hatte am Freitagabend gegen 21 Uhr die Provinz Elazig erschüttert. Das Epizentrum lag im Bezirk Sivrice. 45 Menschen konnten nach offiziellen Angaben lebend geborgen werden. Nach offiziellen Angaben wurden von mehr als 1000 Verletzten am Montag noch 84 im Krankenhaus behandelt.

Die Staatsanwaltschaft in Ankara leitete gegen 50 Verdächtige Ermittlungen wegen »provokativer« Äußerungen in den sozialen Medien ein, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Ihnen werde vorgeworfen, »Angst und Panik« verbreitet sowie das türkische Volk und den Staat mit seinen Organen öffentlich herabgewürdigt zu haben. Details waren zunächst nicht bekannt.

Dem Beben vom Freitag folgten nach Afad-Angaben mehr als 900 Nachbeben. Tausende verbrachten aus Angst vor weiteren Erschütterungen die Nächte bei Minusgraden in Sporthallen und Zelten. Innenminister Süleyman Soylu versprach nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA, 2000 Wohncontainer bereitzustellen.

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