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Foto: dpa

30-Jährige im Pinzgau brutal ermordet

Nachtragmeldung – Tatverdächtiger geständig

Nachdem ein 41-jähriger Einheimischer in den Mittagsstunden des 13. Mai seine in Trennung lebende 30-jährige Ehefrau tötete, konnte er am Vormittag des 14. Mai an der Wohnadresse seiner Eltern von der Polizei festgenommen werden. Im Verlauf seiner Einvernahmen zeigte sich der Mann grundsätzlich zur Tat geständig und gab dabei als Motiv an, mit seiner Frau zuvor in Streit geraten zu sein.

Grund des Treffens am Tatort sollen notwendige Belange der gemeinsamen Gastronomiebetriebe gewesen sein. Die Obduktion der 30-jährigen Mutter zweier Kinder im Alter von 12 und 6 Jahre ergab, dass sie letztlich an der Folge dreier Messerstiche verblutete.

Am Tatort stellten die Ermittler ein Küchenmesser als Tatwaffe sicher. Im Vorfeld der Tat kam es bereits zu gefährlichen Drohungen, beharrlichen Verfolgungen und einer schweren Körperverletzung durch den 41-Jährigen, was Mitte April zu einem behördlichen Betretungsverbot und Ende April schließlich auf Antrag der 30-Jährigen zu einer einstweiligen Verfügung durch die Justiz führte. Nach Abschluss der Erstermittlungen und Vernehmungen wurde der 41-Jährige über Anordnung der Staatsanwaltschaft Salzburg in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert.

Erstmeldung, 13. Mai

Nach bisherigen Erkenntnissen tötete eine noch unbekannte Person in den Vormittagsstunden des 13. Mai 2022, in der Pinzgauer Gemeinde Piesendorf, eine 30-jährige Einheimische.

Angehörige fanden die leblose Frau am frühen Nachmittag in ihrem Wohnhaus und verständigten die Einsatzkräfte. Die Frau wurde nach ersten Angaben der Polizei brutal mit einem Messer erstochen.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach dem ehemaligen Ehemann des Opfers, einem 41-jährigen Einheimischen, um die Hintergründe der Tat näher abklären zu können. Aktuell laufen die Tatortarbeiten, Erstmaßnahmen und Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Salzburg.

fb/red

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