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30 Millionen Euro an Opfer der Heimerziehung ausbezahlt

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Berlin (dpa) - Der Hilfsfonds für Opfer der Heimerziehung hat bis Ende März rund 30 Millionen Euro ausbezahlt - 25 Millionen für ehemalige Heimkinder im Westen und 5 Millionen für Betroffene aus Ostdeutschland. Dies geht aus dem Zwischenbericht hervor, der dem Bundeskabinett vorlag. Der Hilfsfonds wird mit Geldern des Staates, der Kirchen und anderer Organisationen gespeist. Zehntausende Kinder und Jugendliche wuchsen in der Nachkriegszeit in Erziehungsheimen auf. Dort mussten sie häufig schwer arbeiten. Oft wurden sie geschlagen, drangsaliert und zum Teil auch sexuell misshandelt.

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