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Sechs Stunden statt zwei Tage: Nachschub zur ISS

Moskau (dpa) - Weihnachtspost im Eiltempo: Nach einem Blitzflug von knapp sechs Stunden statt wie bisher zwei Tagen hat am Mittwoch ein russischer Progress-Frachter an der Internationalen Raumstation ISS angedockt.

ISS
In knapp sechs Stunden hat ein russischer Progress-Frachter an der ISS angedockt. . Foto: Paolo Nespoli/NASA/Archiv Foto: dpa

An Bord waren Geschenke von Angehörigen für die sechs Crew-Mitglieder sowie Lebensmittel und wissenschaftliche Ausrüstung, wie die Raumfahrtbehörde Roskosmos in Moskau mitteilte.

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Die unbemannte Progress М-17М mit insgesamt 2,6 Tonnen Nachschub koppelte um 14.33 Uhr MEZ - und damit sieben Minuten früher als geplant - an. Das neue Verfahren, das durch eine Digital-Steuerung ermöglicht wird, soll ab 2013 auch bei bemannten Sojus-Flügen angewandt werden. Auf der ISS arbeiten derzeit drei russische Kosmonauten, zwei US-Astronauten und ein japanischer Raumfahrer.

Der Frachter war am Mittwoch um 8.41 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgehoben. Es ist der zweite Schnellflug einer Progress, nachdem ein Raumschiff in der Nacht zum 2. August nach 5 Stunden und 43 Minuten Flug am Außenposten der Menschheit angedockt hatte - das war Rekord.

An diesem Donnerstag steigen die US-Astronautin Sunita Williams und ihr japanischer Kollege Akihiko Hoshide zu einem gut sechsstündigen Außeneinsatz aus. Die Raumfahrer sollen ab 13.15 Uhr MEZ ein Leck im Ammoniak-Kühlsystem abdichten, teilte Roskosmos mit.